Ein mobiles Display, dessen Bild per Laser direkt auf die Netzhaut des Trägers projiziert wird, hat Brother vorgestellt. Wie der News-Ticker Golem.de meldet, entspricht das Bild des so genannten Retinal Imaging Displays (RID) der Größe eines 16-Zoll-Bildschirms, der aus einem Meter Abstand betrachtet wird. Beim Anschauen des projizierten Bildes entsteht bei Anwender der Eindruck, als ob sich vor ihm im Raum ein Bildschirm befände. Die Bilder sollen jedoch durchscheinend sein und das Gesichtsfeld nicht einschränken.
Funktionsweise
Die Projektionstechnik des RID besteht aus einer Halterung, die der Anwender wie eine Brille vor die Augen hält, sowie einer am Gürtel tragbaren Stromquelle und Laser-Dioden, mit denen die Farben Rot Grün und Blau darstellbar sind. Im Gegensatz zur aktuellen Entwicklung, hatten die Entwickler in den vorhergehenden Prototypen einen Festkörperlaser eingebaut.
Zielgruppe
Mit der RID-Technik möchte Brother vor allem solche Berufsgruppen erreichen, die ihre Tätigkeit freihändig ausüben und währenddessen wichtige Daten nicht aus dem Blickfeld verlieren dürfen. Das Display soll ab 2010 auf dem Markt erhältlich sein.

